Sujets und Stilmittel
Das Prinzip bleibt immer das Gleiche. Im Anime oder Manga, kommt der Feind mit seiner Bedrohung immer von außen. Selbstverständlich ist er auch immer irdischen Ursprungs.
Laut Erklärungen von Historikern ist dies allerdings auch nicht verwunderlich, denn man denke nur einmal an die großen Katastrophen die Japan durchleiten musste. Ständige schwere Erdbeben und dann vor allen Dingen, der Abwurf der Atombombe in Hiroshima.
Alles Fremdartige und Exotische findet in der Manga/Anime Welt seinen Platz, obwohl es nichts mit der japanischen Realität zu tun hat. Da haben die Protagonisten riesige runde Augen, was mit dem wirklichen Erscheinungsbild von Japanern nun mal nicht gemeinsam hat. Die Japaner haben eine große Menge von Symbolen, an denen man die Gefühle einer Figur zum Ausdruck bringen kann.
Hier finden sich beispielsweise Stern=Hoffnung, Blume=Freude etc. Ein Anime muss nicht durch Handlung glänzen, es ist einzig und allein der Zeichenstil, auf den es ankommt. So manchen Europäer wird sich dieses Phänomen auch niemals richtig erschließen, wenn er beispielsweise die ewigen Kindfrauen betrachtet oder auch die Tatsache, dass Maschinen sowie Götter und Dämonen ausschließlich damit beschäftigt sind, die Fantasie der Betrachter zufrieden zu stellen.
Wie bei allen großen Filmen geht es auch bei Anime Serien nicht ohne die Unterstützung durch Musik. Sie steigert die Dramaturgie und bringt gleichzeitig eine weitere Einnahmequelle in Form von sehr populären Musikalben und Onlinespiele.
Die Musik bekommt hier einen so hohen Stellenwert, dass die Aufträge dafür nur an erstklassige Musiker oder Stars vergeben wird.